Ökologischer Jagdverband e.V.
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Revier verpachten - Wildschäden vermeiden!

Tipps für Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer

Frank Christian Heute

 

Seit einigen Jahren bereits ist deutlich geworden, dass die herkömmliche Jagdverpachtung nach dem Höchstgebot nicht geeignet ist, um im Revier Schalenwild effektiv zu regulieren und Wildschäden zu verringern. Das System (großes) Revier und (teure) Jagdpacht ist auf die Hege und „Bewirtschaftung“ des Wildes ausgerichtet. Es hat die aktuell enorm hohen Schalenwildbestände hervor gebracht. Das System ist auf den Schutz und die Förderung des Wildes ausgerichtet (was im Niederwildrevier auch nach wie vor Sinn ergibt) – aber eben nicht auf eine wildschadenorientierte Jagd, geschweige denn auf eine Reduktion der Reh- und Hirschbestände.

Unsere Zukunft wird einfach aufgefressen

 

Interview mit Mathias Graf Schwerin, dem Vorsitzenden des ÖJV Brandenburg, zum Brandenburger Jagdgesetz.

 

Er spricht über die Notwendigkeit, jahrhundertealte Privilegien in Zeiten des Klimawandels endlich abzuschaffen, um den dringend notwendigen Waldumbau zu ermöglichen. So soll z.B. WaldeigentümerInnen ab 3 ha ggf. ein Begehungsschein obligatorisch zum Schutz der des eigenen Waldes zustehen.

 

Seine abschließende Prognose, wenn das Gesetz scheitern sollte: "Dann bleibt im wahrsten Sinne des Wortes alles beim Alten. Der so dringend notwendige Waldumbau findet nicht oder viel zu langsam statt. Das Wild wird sich weiter vermehren und unsere Zukunft einfach auffressen.

Eine Landesregierung, die sich einerseits einen ambitionierten Klimaplan gibt, andererseits aber nicht in der Lage ist, sich auf ein darauf ausgerichtetes Jagdgesetz zu verständigen, hat jegliche Legitimation verloren, beim Schutz vor den Folgen des Klimawandels ernst genommen zu werden."

Zu den haltlosen Anschuldigungen gegen den Vorsitzenden des ÖJV Brandenburg-Berlin,

Mathias Graf Schwerin, er wäre unehrenhaft wegenSteuerhinterziehung aus der Bundeswehr entlassen worden, stellt der Bundes-ÖJV fest:

Diese böswilligen Verleumdungen entbehren jeder Grundlage und sind unwahr. Vieles spricht dafür, dass die Initiatoren dem ÖJV Brandenburg-Berlin, der sich für ein moderneres Jagdgesetz in Brandenburg einsetzt, schaden wollen.

Da ihnen offensichtlich die sachlichen Argumente fehlen, wählen sie das Mittel der rufschädigenden Diffamierung.


Elisabeth Emmert, ÖJV-Bundesvorsitzende

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