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Erfolge in Mittelfranken!
Jagdpächter Hans Webersberger setzt „Wald vor Wild" überzeugend um
Obwohl in Mittelfranken der Borkenkäfer gewaltig zuschlägt, gelingt es der Jagdlobby an vielen Stellen, ihr waldschädliches Bejagungskonzept gegenüber den Grundeigentümern durchzusetzen. Dazu holt man vom BJV aus Dr. Vocke oder Prof. Moser nach Ansbach und lässt wie üblich unter Beteiligung vieler Politiker waldschädliche Parolen los. Und siehe da, trotz über 3000 ha Borkenkäferfläche im Landkreis Ansbach wird fleißig gezäunt und einzelne Jagdgenossenschaften senken ohne jede Vorleistung den Jagdpacht im Vertrauen darauf, dass dann der Verbiss sinkt.
Anders lief das im Revier von Hans Webersberger. Er jagt konsequent mit der Folge, dass überall Naturverjüngung ohne Schutzmaßnahmen hochkommt. Auf Grund dieser sehr erfreulichen Entwicklung hat ihm die Jagdgenossenschaft den Pachtpreis gesenkt. Wohlgemerkt: Der Jagdpächter hat die Vorleistung gebracht! Wie der beigefügte Artikel zeigt, wird seine Arbeit nunmehr immer deutlicher wahrgenommen. Eine schöne Entwicklung, wenn man weiß, wie viele Widerstände von den traditionellen Jägern und anderen dagegen aufgebaut wurden.
Bleibt nur noch zu erwähnen, dass der Jagdpächter Hans Webersberger stellvertretender Vorsitzender des ÖJV Mittelfranken ist. Ich darf ihm an dieser Stelle für seine erfolgreiche, wenn auch oftmals aufreibende Arbeit Anerkennung und Dank aussprechen.
Dr. W. Kornder
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