ÖJV
zentrale Box - oben
Menuebox - oben






Tresor Schonert


Menuebox unten

Brauchbarkeitsprüfungen des ÖJV Bayern

Gelungener Auftakt in Frammersbach

Am 7. November 2010 führte der ÖJV Bayern die erste Brauchbarkeitsprüfung für Jagdhunde durch. Es handelte sich dabei um die Brauchbarkeit-Nachsuche, d.h. für die Arbeit nach dem Schuss, um angeschossenes Wild möglichst schnell und zuverlässig zu finden, was aus Tierschutzgründen unerlässlich ist. Diese Aktivität war längst überfällig, da im ÖJV die Bedeutung von Jagdhunden sehr hoch eingestuft wird. Ohne Hunde werden Bewegungsjagden uneffektiv. Ein Grundanliegen des ÖJV´s, nämlich das Hundewesen zu fördern und zu stärken, lag bislang sozusagen brach.

Trotz geringer Werbung, meldeten sich 10 Mensch-Hund-Gespanne, um sich der ersten Brauchbarkeitsprüfung-Nachsuche des ÖJVs zu stellen. Da somit der durchführbare Rahmen einer solchen Prüfung gesprengt worden wäre, wurden lediglich sechs Hundeführer mit ihren Gefährten zur Prüfung zugelassen. Die übrigen Gespanne sollen eine Woche später, bei einer Prüfung in Mittelfranken ihr Können unter Beweis stellen können.

Die zugrunde gelegte Prüfungsordnung war im Hundekreis des ÖJV Bayern gewachsen und wird nun nach dieser ersten praktischen Erprobungsphase überarbeitet. Das Besondere am ÖJV-Prüfungssystem ist der Modulcharakter: Die Prüfungen bestehen aus unterschiedlichen Teilen, die unabhängig voneinander absolviert werden können. Als Grundmodul gilt die sog. „Gehorsamsprüfung", in der Leinenführigkeit, Halt, Appell, Schussfestigkeit und Verhalten am Stand abgeprüft werden. Um die Qualifikation "Brauchbarkeit-Nachsuche" zu erhalten, wird dieses Grundmodul um eine 400 Meter lange Wundfährte, die drei Haken und ein Wundbett enthält, erweitert. Zum Legen der Schweißfährte wird ein viertel Liter Reh- oder Rotwildschweiß verwendet.

Ziel der Prüfung ist es, nur wirklich brauchbare Hunde für die Jagd zuzulassen, wie es im Art 29 BayJG verlangt wird. Diesen gesetzlichen Vorgaben entspricht die Brauchbarkeitsprüfung des ÖJV Bayern. Entscheidend für die Jagd sind die Fähigkeiten des Hundegespanns, nicht aber die Zuchtpapiere eines Züchterverbands. So können sich bei uns auch Hunde ohne Papiere zur Prüfung anmelden.

Die dreiköpfige Richtergruppe bestand aus sehr erfahrenen Hundeleuten: Frau Dr. Maria Bauer, die über viele Jahre hinweg die Jagdausbildung an der FH Freising innehatte und diesen Bereich an der Uni Freiburg vertritt, fungierte als Prüfungsobfrau. Dazu kamen Frau Jeannete Rauschert, die Leiterin der von Fichtlmeier autorisierten Hundeschule Rauschert in Thüngersheim, und Alfred Jücker, der eine Ausbildung als Berufsjäger absolviert hat.

Um die Auftaktprüfung unparteiisch von fachkundiger Seite begutachten zu lassen, waren zwei Hundespezialisten eingeladen, die die Prüfung kritisch begleiteten. So waren Dr. Frank Wörner und Armin Weitershagen extra aus Rheinland-Pfalz angereist. Dr. Wörner leitete zeitweise die Hundestation von Eberhard Trummler, Armin Weitershagen hat sehr lange Erfahrungen im Aus- und Weiterbildungsbereich im Jagdhundewesen.

Das Ergebnis: Von den sechs angetretenen Gespannen bestanden alle die Gehorsamsprüfung, bei der Schweißarbeit konnte ein Hund den Anforderungen (noch) nicht genügen.

Alle TeilnehmerInnen und die PrüferInnen waren sich einig, dass diese erste Prüfung, die sich länger hinzog als erwartet, ein voller Erfolg war. Der ÖJV Bayern hat damit ein zentrales Feld in Bearbeitung genommen und die Feuertaufe bestanden.

Auf der Bundesdelegiertenversammlung des ÖJV´s im Oktober diesen Jahres hat sich der Bundes-ÖJV mit diesem Bayrischen Versuch beschäftigt. Das Thema wurde dort mit großem Interesse aufgenommen. Der ÖJV hat eine einmalige Chance, die zu verwirklichen, die Aufgabe der nächsten Jahre sein wird: Eine bundesweit einheitliche Regelung der Brauchbarkeitsprüfungen zu installieren. Damit wäre der ÖJV den etablierten Jagdverbänden eindeutig voraus.

Wer Interesse an den Brauchbarkeitsprüfungen des ÖJV´s hat, kann sich in der ÖJV-Homepage (oejv.de) oder der ÖJV -Geschäftsstelle (09132/8369913; bayern@oejv.de) über die nächsten Prüfungen und Ausbildungskurse informieren.

Dr. Wolfgang Kornder

    (1.Vorsitzender des Ökologischen Jagdvereines Bayern e.V.)
    Ulsenheim 23
    91478 Markt Nordheim
    Tel.09842/951370
    Fax: 09842/951371
Kornder@oejv.de
http://www.oejv.de

Brauchbarkeitsprüfungen des ÖJV Bayern 2011


1) Brauchbarkeitsprüfung - Nachsuche

    14. Mai 2011
    10.00 Uhr
    Gaststätte „Leobendorf"
    Leobendorf bei Laufen

2) Brauchbarkeitsprüfung - Nachsuche
    29. Mai 2011
    9.00 Uhr
    Gaststätte „Zur Einkehr"
    in Brunnau bei Allersberg (Mfr.)


Prüfungsordnung
Die Prüfung erfolgte in den Fächern:
    a)Gehorsam (Appell, Halt, Leinenführigkeit, Gehorsam am Stand), Sozialverhalten und Schussfestigkeit
    b)Schweißarbeit auf Schalenwild 400 m, 3 Haken, Übernachtfährte

Die Prüfungsordnung kann auf der Homepage des ÖJV´s, Landesverband Bayern eingesehen werden. (oejv.de)


Die Anmeldung erfolgt über die Geschäftsstelle des ÖJV Bayern. Die Prüfungsgebühr beträgt 50,00 €:
    Waldstr. 2
    91074 Herzogenaurach
    Tel.: 09132 - 836 991 3
    Fax: 09132 - 836 991 4
E-Mail: bayern@oejv.de
    Bankverbindung:
    VR-Bank Seebachgrund e.G.
    Ktnr. 420611
    Blz. 76069602
    IBAN DE6076069602 0000 420611
    SWIFT GENO DE F1 HSE

Allgemeine Box - oben

weitere Informationen

Wald_vor_Wild_Preis
an Gemeinde Hausen bei Würzburg

OEJV ehrt Jagdgenossenschaft Kay
Vorbildiche Jagd in Kay

Hundeausbildung
Brauchbarkeitsprüfung in Bayern

Wald vor Wild
Seminar des ÖJV Bayern

Wald vor Wild
Neue Arbeitsgemeinschaft

Unterschriftenliste des DJV
Unterschriftenaktion von DJV und BJV - Minister zieht Unterschrift zurück

Wildvermarktung
Wildpret - Vermarktung

Erfolge in Mittelfranken!
gesündere Rehe

Kornder


Allgemeine Box - unten
zentrale Box - unten
Fusszeile - oben
Ökologischer Jagdverband e.V.
Imbergweg 2
88289 Waldburg
„Private Krankenversicherung TOP“
0700 - Telefon
fon 07529 91053
fax 07529 91054

Fusszeile - unten