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Der Wolf - Jagdkonkurrent und Sicherheitsrisiko ?

- Plädoyer für einen Heimkehrer -

Jungwolfportrait (c) Bajohr von Dr. Frank G. Wörner

Den grimmigen Wolf rechnet man seines zähnefletschenden Rachens wegen zu den großen, reißenden Tieren und zählt ihn um seines Aussehns dem Hundegeschlecht bei. Seine hämisch drohenden Augen saugen bei Tage viel Lichtmaterie ein, und werfen solche im Finstern mit strahlenden Funken wieder zurück. Frisches Fleisch von erjagtem Wildbrett ist sein angenehmster Fraß, und rauchendes Thierblut sein bester Trank. A.Ch. SIEMSSEN (1779)

Selten ist man dem Wolf als Tier gerecht geworden, und er hat außerhalb von wissenschaftlichen Berichten kaum eine faire Darstellung bekommen. Er wurde mißbraucht, gerade wie es nützlich erschien: Entweder war er der einsame Recke der endlosen nordischen Wälder, der seinen melancholischen Gesang dem Vollmonde anbot, oder er war die blutgierige hinterlistige Bestie, die über Märchen und Fabeln bis sogar in DISNEY's Comicwelt als der „große böse Wolf" eindrang. Derzeit haben wir nicht nur in Deutschland eine Polarisierung zwischen emotional aufgeheizten Wolfsbegeisterten und andererseits einer Lobby aus Schäfern und Teilen der Jägerschaft, die die Rückkehr des Wolfes nach Deutschland z.T. heftig ablehnen. Gerade die Jägerschaft ist wegen ihrer guten Organisation in einem großen Interessenverband und ihrer oftmals politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich einflußreichen Mitgliedern als Wolfsgegner absolut ernst zu nehmen; letztendlich hat ohne die Zustimmung der Jägerschaft der Wolf in Deutschland (und auch anderswo) keine Chance.
Warum werden die Wölfe von der Jägerschaft ganz allgemein nicht ungeduldig erwartet und freudig begrüßt? Gerade diese behauptet doch gerne von sich, dass sie die wahren Experten in Sachen Wild und Naturschutz seien. Tatsächlich sollten wir uns über die Rückkehr der beiden großen Predatoren Wolf und Luchs freuen; sie sind - im Falle des Luchses mit menschlicher Unterstützung - auf ihren eigenen Pfoten wieder zu uns zurückgekehrt und ihr Überleben (wenn man es ihnen erlaubt) ist ein Beweis dafür, dass auch in unserer geschundenen Industrie- und Unkulturlandschaft die uralten Naturgesetze immer noch greifen. Eine artenreiche Landschaft ist eine reiche Landschaft, in der auch der Mensch gut leben kann. Ein Jäger, der den Wolf in seinem Revier als unliebsamen Konkurrenten sieht, kann kein Freund der Natur und des Wildes sein, macht doch gerade eine Artenvielfalt den Reiz eines Jagdreviers aus. Da ist der Verlust des einen oder anderen vom Wolf gerissenen Wildes doch wohl zu verschmerzen. Wer hier anderer Ansicht ist, kann getrost als „Fleischjäger" bezeichnet werden, der die mit Wildbret gefüllte Kühltruhe als oberste Priorität seiner jagdlichen Passion ansieht. Der Jäger neidet dem Wolf das Wild, und er vergisst dabei, dass Deutschland nicht verhungern wird, wenn in seinen östlichen Provinzen ein oder zwei Dutzend Wölfe sich ebenfalls aus den überreichen Fleischkammern der deutschen Wildbahn bedienen.
Wohlbemerkt, der Autor ist keinesfalls Jagdgegner, wie ihm oft nachgesagt wird; er gehört lediglich zu dem wachsenden Kreis derjenigen, der die in Deutschland ausgeübte trophäenorientierte Sonntagsjagd und das hiermit verbundene martialische und waffenklirrende Brimborium („Das jagdliche Brauchtum") kritisch betrachtet.
Abgesehen davon, dass eine Jagd auf Top-Predatoren in kaum einem Ökosystem wirklich Sinn macht - in Deutschland mit seinen überhöhten Schalenwildbeständen sind die Gründe für eine Bejagung des Wolfes nicht nachzuvollziehen! Das Reh, ein wichtiges Beutetier von Freund Isegrim, ist unbestritten - nächst dem sauren Regen - der größte Schadensfaktor im deutschen Wald. Damit überhaupt wieder ein naturnaher Wald, das Gegenteil hiervon wäre das schon von Hermann LÖNS (sicherlich kein Jagdgegner) so bezeichnete „forstfiskalische Stangenwäldchen", hochkommen kann, müssen mit enormen Kostenaufwand Schutzflächen angelegt und mit gegattert werden, um Verbiss- und Fegeschäden zu vermeiden.
In Deutschlands Forsten stimmt das Verhältnis der Anzahl von Wild und Fläche nicht; Schalenwildbestände werden künstlich auf einem weitaus zu hohen Niveau gehalten, damit der Schütze für seine hohen Pachtkosten immer ausreichend Rehe, Hirsche und Schwarzwild vor seine Büchse bekommt. Es wird nicht mit der notwendigen Konsequenz geschossen, und durch die unsinnige Winterfütterung wird ein natürlicher Selektionsprozess weitgehend ausgeschaltet, das „Ankirren" von Schwarzwild ist in vielen Fällen eine illegale versteckte Fütterung. Abgesehen hiervon braucht das Wild in einem gesunden und naturnahen Wald keine Fütterung - sondern diese ist lediglich einer der Gründe und gleichzeitig auch Indikator für die unnatürlich hohen Wilddichten unserer Wälder.
Die Jägerschaft versteht sich als eine Institution, die das „natürliche Gleichgewicht" in Feld und Wald garantiert; da die großen Beutegreifer wie Bär, Luchs und vor allem der Wolf verschwunden seien, müssten sie jetzt die Rolle des Regulators übernehmen. So weit, so schlecht - es stellt sich dann aber die ketzerische Frage, warum denn der Wolf oder ein anderer Beutegreifer bejagt werden soll, nimmt er doch dem deutschen Waidmanne die ach so lästige Arbeit der Schalenwildreduzierung mit dem hiermit unvermeidlichen Töten ab. Mit einem philosophischen Mäntelchen umhangen klingt das in der einschlägigen Szene „Wir jagen nicht, um zu töten, wir töten, um gejagt zu haben", so Ortega y GASSET, einer der internationalen Gurus der grünen Zunft.
Zumeist wird die „Gefräßigkeit" des Wolfes, d.h. sein Nahrungsbedarf, als sehr hoch eingeschätzt, und dies führt natürlich dazu, dass er unreflektiert als Konkurrent des Jägers diskriminiert wird. BIBIKOW (1990) zitiert in einer Literaturübersicht in seinem Standardwerk „Der Wolf" Gewichte von bis zu 24 kg, die ein einzelner ausgehungerter Wolf auf einmal verschlungen haben soll. Er weist aber auch auf möglich Fehlerquellen bei der Abschätzung des Fleischkonsums der Wölfe hin: Überhöhte Angaben können immer dann enstehen, wenn man die Beutereste des jeweiligen Risses als Berechnungsgrundlage für den Nahrungsbedarf benutzt. Ein Teil der vom Jäger vorgefundenen Beute kann vergraben sein, was Wölfe durchaus tun, oder andere Tiere (Füchse, andere Beutegreifer, Rabenvögel) haben als Kommensalen vom Jagderfolg des Wolfes profitiert. Bei europäischen und amerikanischen Wölfen ergaben Untersuchungen lediglich 2 kg als durchschnittliches Gewicht des Mageninhaltes, das nur in Einzelfällen 6 bis 9 kg erreichte. Dies wird von einer Reihe verschiedener Autoren bestätigt: Der jährliche Nahrungsbedarf eines adulten Wolfes liegt bei 500 - 800 kg bei einem durchschnittlichen Tagesbedarf von > 2 kg.
Wölfe nutzen alle Körperteile eines großen Beutetieres, ausgehungert können sie tatsächlich bis zu 10 kg Fleisch in einer Nacht verschlingen; so beobachtete MECH (1991) auf der Isle Royal ein Rudel von 15 Wölfen, die innerhalb eines Tages ein Elchkalb von etwa 135 kg vollständig verzehrten. Aber nicht alle Verluste an Wildtieren sind dem Wolf anzulasten; ein Anteil der in Exkrementen gefundenen Nahrungsreste kann von Fallwild (besonders im Winter) stammen, das ebenfalls eine wichtige Nahrungsressource des Wolfes darstellt. Durchschnittlich sind größere Raubtiere nur für rund 10% der Gesamtmortalität ihrer Beutetiere verantwortlich - die übrigen 90% werden durch Jagd, Unfälle, Krankheiten und Altersschwäche verursacht. Untersuchungen an italienischen Wölfen ergaben, dass ihre Hauptnahrung Kadaver und Fleischabfälle ist, die sie auf den Müllkippen finden.
Auf einem Symposium der „Gesellschaft zum Schutz der Wölfe" im Oktober 2006 präsentierte der renommierte Wildbiologe Ulrich WOTSCHIKOWSKY eine Modellrechnung über den Einfluss der Lausitzer Wölfe („Muskauer Heide Rudel") auf das Schalenwild bzw. die Jagd dieser Region (ANONYMUS/GzSdW, 2006): Bei einer Beutetierpräsenz von 47% Reh-, 25% Rot- und 24% Schwarzwild und ihren bekannten Durchschnittsgewichten ergibt sich für das „Muskauer Heide Rudel" ein Nahrungsbedarf von 510 Stück Schalenwild (372 Rehe, 54 Stück Rot- und 84 Stück Schwarzwild). Pro Jahr erbeuten die Wölfe auf einer Fläche von 100 ha ca. 1,5 Stück Schalenwild, also nur einen Bruchteil von dem, was jagdlich abgeschöpft wird (6 Stück/Jahr). Weiterhin weist WOTSCHIKOWSKY in seinen Ausführungen darauf hin, dass die Jagdstrecken als ein Indikator für die Wilddichte in dem Zeitraum von 1999 bis 2005 (also in den Jahren der Wolfsbesiedlung der Region) bei Rehwild nicht zurückgegangen sind, bei Rot- und Schwarzwild sogar noch angestiegen sind. All dies lässt zu dem Schluss kommen, dass trotz des Wolfsvorkommens im Lausitzer Wolfsgebietes noch ungenutzte Wildreserven vorhanden sind, die jagdlich abgeschöpft werden können. Die tatsächlich vorhandene Konkurrenz zwischen Jäger und Wolf ist (zumindest derzeit) als sehr gering zu bezeichnen. „Der Abschuss von Wildschweinen hat sich in der Muskauer Heide in den letzten zehn Jahren (trotz der Anwesenheit der Wölfe) nahezu verdreifacht, der des Rotwildes verdoppelt" (Presseerklärung Bundesforstamtes Muskauer Heide, in: ANONYMUS/GzSdW, 2006).
Der Wolf polarisiert - nur wenige stehen ihm neutral gegenüber, und die auch in Deutschland neu aufgekommene Wolfseuphorie der letzten zwanzig Jahre schadet ihm vielleicht sogar! Warum nimmt man nicht den Wolf, so wie und was er ist: ein Tier unserer Wälder, das in unseren Wäldern hervorragend angepasst und ökologisch perfekt eingenischt ist - mithin ein Tier, das Heimatrecht hat und von dem für den Menschen kaum eine Gefahr ausgeht! Man fürchtet sich vor dem, was man nicht kennt, und deshalb kann eine Wolfsfurcht nur bei denjenigen aufkommen, die von dieser faszinierenden Tierart nichts wissen. Leider scheint es nach getätigten Umfragen so zu sein, dass derzeit noch diejenigen dem Wolf ein Heimatrecht wieder einräumen wollen, die fernab der Wolfsgebiete leben - also Leute, die sich selbst gerne als Naturschützer bezeichnen, die Natur aber nur aus dem Fernsehen und gelegentlichen Ausflügen kennen. Bei mehr als 250 Wolfssichtungen in der Lausitz (Stand: Sommer 2006) hat es kein einziges Problem mit den Wölfen gegeben; die Wölfe haben sich sehr ruhig verhalten und sich „gelassen" zurückgezogen, ohne irgendwelche Anzeichen von Aggression zu zeigen (ANONYMUS/GzSdW, 2006). Wie wir weiterhin aus der Slowakei und Rumänien wissen, hat die Landbevölkerung in Wolfsgebieten vor diesen Tieren keine Angst, weil man dort ihre Ungefährlichkeit kennt, und auch im deutschen Wolfsgebiet in Sachsen sind immerhin 52% der Jäger bereit den Wolf zu akzeptieren (ANONYMUS/GzSdW, 2006).
Sorge um das deutsche Wild und die deutschen unschuldigen Kinder (wer von unserer Gameboy-Generation geht denn noch mit einem roten Käppchen durch den Wald, um die arme alte Großmutter zu besuchen?) macht sich ein Verein, der sich den schönen Namen „Sicherheit und Artenschutz" gab. Sicherheit? Ziel dieses Zusammenschlusses der Ewiggestrigen ist die Reduzierung des sensiblen Wolfsbestandes auf vielleicht 4 Köpfe, was wahrscheinlich das „Aus" für die wenigen wildlebenden Wölfe in Deutschland bedeuten würde! Geht denn vom Wolf eine Gefahr für Leib und Leben der Bevölkerung aus? Eher nicht - eher doch von der Jägerschaft, die nach mangelhaften Ansprechen Jahr für Jahr etliche Jagdgenossen, Treiber, unschuldige Pilzsammler oder Kräuterweiblein zur Strecke bringt!
Artenschutz? Ist der Wolf keine geschützte Art, und ist er nicht das seltenste und am meisten bedrohte Säugetier in unserer Wildbahn? (man vergleiche den § 10 des BNatSchG von 2002, die EU-Richtlinien FFH von 1992 oder last not least die „Berner Konvention" von 1979). Oder meint man bei „Sicherheit und Artenschutz" ausgerechnet den Artenschutz für das Rehwild? Ein Tier, was so häufig vorkommt, dass es in unserer Landschaft massive Schäden verursacht, die mehrstellige Millionenhöhe erreichen und die von allen Steuerzahlern getragen werden müssen, damit eine Minderheit (der Deutsche Jagdschutzverband zählt rund 330.000 Mitglieder) ihrer Jagdleidenschaft frönen können? Weiterhin ein Tier, das jährlich Verkehrsunfälle verursacht, bei denen Dutzende von Menschen zu Tode kommen oder lebenslänglich verkrüppelt werden - nur weil dieses Reh in einer unverantwortlich hohen Dichte unsere gesamte Landschaft bis in die Stadtrandlagen hinein überschwemmt? Sind unsere Wildbestände gefährdet und rottet der Wolf das Reh, das Rot- oder gar das Schwarzwild am Ende nicht aus? Es wird hierbei oft vergessen, dass es die Größe der Beutetierpopulation ist, die die Größe der Beutegreiferpopulation reguliert und nicht umgekehrt! D.h., die Anzahl der Beutegreifer ist ein Indikator für die Häufigkeit ihrer Beutetiere (dies gilt u.a. auch für Greif- und Rabenvögel), was die konservative Jägerschaft gerne ignoriert. Es ist in der Wildbiologie bislang noch kein Fall bekannt geworden, wo ein Beutegreifer seine Beutetiere ausgerottet hat. Sind es nicht immer wieder die gleichen abgedroschenen Argumente gegen das Tolerieren von Tieren, die wegen ihrer Zähne und Klauen potentielle Konkurrenten des Jägers sind, die deshalb von Teilen der grünen Zunft gebetsmühlenhaft wiederholt werden und deshalb trotzdem nicht stichhaltiger werden?
Nun, prinzipiell ist der Wolf ein Beutegreifer oder, wie man früher sagte, ein Raubtier mit einer Ausstattung, ein anderes Tier zu überwältigen und zu töten - das ist nicht weg zu diskutieren. Dieses Tier lebt als Fleischfresser (Carnivor) vor allem von anderen Tieren; und hier beginnt tatsächlich ein Problem: Trifft der Wolf auf Weidevieh, insbesondere Schafe, läuft ein angeborener Mechanismus ab und er wird sich eventuell ein Schaf holen. In der freien Natur hat ein Wildtier neben der Möglichkeit der Flucht noch voll erhaltene Instinkte, scharfe Sinnesorgane und Vermeidungsstrategien, die ein domestiziertes Tier eben nicht mehr hat und einem Räuber leichter zum Opfer fällt, besonders wenn es eingepfercht ist. Der Herdenbesitzer kann aber sein Vieh durch entsprechende Vorrichtungen (Elektrozäune) oder andere Hilfen (insbesondere Herdenschutzhunde) schützen. Sollte es dennoch aber zu einem Unfall kommen, kann der Besitzer entschädigt werden - ebenso wie der Bauer seinen Schaden ersetzt bekommt, wenn beispielsweise das Schwarzwild mal wieder seinen Acker umgepflügt hat. Es muss allerdings sauber festgestellt werden, ob wirklich Wölfe die Schadensverursacher waren, und nicht sich auf Privatjagd vergnügende freilaufende Hunde aus dem nächsten Dorf, wie es leider auch oft genug vorkommt! In Deutschland sind neben EU-Vorschriften und uneinsichtigen Autofahrern freilaufende Hunde das größte Problem für den Wanderschäfer; Konzepte zur Schadensvermeidung und zum finanziellen Ausgleich entwickelte die „Gesellschaft zum Schutz der Wölfe".
Kann der Wolf Probleme verursachen, oder ist er gar gefährlich? Glaubt man den Abbildungen eines Teils der meinungsBILDenden Presse oder denjenigen der grünen Zunftblättern, so sieht man tatsächlich nur die Kieferausstattung zähnefletschender und drohender Monster, aber auch mit Fotos lässt es sich so herrlich manipulieren! Bei angeblichen Wolfsangriffen auf Menschen ist es schwierig, die Fantasie von dem tatsächlichen Ereignis sauber zu trennen; viele Geschichten sind widersprüchlich oder schon direkt als Fabel erkenntlich. Oft werden die Wölfe übertrieben groß beschrieben und von schwarzer Farbe, obwohl es in Europa keine schwarzen Wölfe gab und gibt! Ebenfalls werden wolfsfarbene Hunde mit Wölfen verwechselt. Die Gefahr, die von tollwütigen Wölfen ausgehen kann, soll dabei nicht verschwiegen werden! Probleme mit menschenfressenden Wölfen gab es u.a. in Deutschland während des Dreißigjährigen Krieges und in Russland während des napoleonischen Feldzuges und des letzten Weltkrieges, allerdings waren es unbeerdigte Leichen auf den Schlachtfeldern, die von Wölfen angefressen wurden - der sich normal verhaltende Mensch passt nicht in das Beuteschema des Wolfes. Erik ZIMEN, wohl die Autorität in Sachen Wolf, meinte hierzu: „Wolfsüberfälle sind bei uns nicht mehr aktuell, ja nahezu undenkbar."

3.3.2007
Dr. Frank G. Wörner
Wiesengrundstraße 20
D-57580 Gebhardshain
Tel. 02747 / 7686
drfrankwoerner@aol.com

Literaturhinweise

- ANONYMUS/GzSdW
Wölfe
Sonderheft RUDELNACHRICHTEN, 2. erweiterte Auflage (2006)
- ANONYMUS/GzSdW
Wolfstage in Kasselburg
RUDELNACHRICHTEN 1: 18-21 (2007)
- BIBIKOW, Dmitrij Iwanowitsch
Der Wolf
Wittenberg Lutherstadt (1990)
- MECH, L. David
The Wolf
Minneapolis (1991)
- OKARMA, Henryk
Der Wolf
Berlin (1977)
- SIEMSSEN, A.Ch. (1779)
in: - SOMMER, Robert
Der Wolf in Mecklenburg-Vorpommern
Schwerin (1999)
- STUBBE, Michael
Wolf (Canis lupus L.)
in: Haarwild Bd. I - (Michael STUBBE, ed.): 383-400
Berlin (1990)
- ZIMEN, Erik
Der Wolf
Stuttgart (2003)





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