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Brauchbarkeitsprüfung - Nachsuche in Mittelfranken

Am 29. Mai 2011 stellten sich in Brunnau bei Roth sieben Gespanne der ÖJV-Brauchbarkeitsprüfung-Nachsuche. Wir hatten dafür kurzfristig zwei Prüfergruppen organisiert, um die auf Grund der enormen Trockenheit ohnehin erschwerte Prüfung zügig durchzuführen. Die erste Prüfergruppe arbeitete unter der Leitung von Dr. Maria Bauer, die zweite unter Klaus Wieser. Dieses Vorgehen hat sich bestens bewährt.
Die Leistungen der Gespanne waren unterschiedlich. So war es ein Genuss dem letzten Hund, einer Bayerische Gebirgsschweißhündin ohne Papiere, beim Arbeiten zuzusehen. Hund und Führer arbeiteten absolut ruhig und konzentriert und fanden ohne jede Korrektur problemlos zum Stück. Allerdings konnten von den sieben Gespannen zwei Hunde jeweils nur einen der beiden Teilbereiche die Prüfungsanforderungen (Appell + Schweißfährte) erfüllen. Sie haben nun die Möglichkeit in den noch nicht bestandenen Teilbereichen (einmal Appell, einmal Schweißfährte) weiter zu arbeiten und diese Module bei einer der nächsten Brauchbarkeitsprüfungen separat nachzumachen.
Zwei der angetretenen Hunde hatten Papiere und absolvierten trotzdem die ÖJV-Brauchbarkeitsprüfung. Interessanteweise zeichnet sich diese Durchmischung bislang in allen der vier durchgeführten ÖJV-Prüfungen ab.
Die Organisation und der Ablauf der Prüfung im Revier von Dr. Kornder und im angrenzenden Staatswald funktionierten reibungslos und wurden allseits gelobt. Die Fährten waren am Vortag von drei Jägern gelegt worden, die bei der jeweiligen Fährte auch mit dabei waren. Ortskundige brachten die Gespanne zu jeweiligen Prüfungsfährte, die nach guter Sitte zu Beginn ausgelost wurde. Der Abschluss mit der Besprechung der Prüfungsergebnisse durch die jeweiligen Prüfungsleiter, Dr. Maria Bauer und Klaus Wieser, und Überreichung der Urkunden erfolgte dann im Gasthaus „Zur Einkehr" in Brunnau.
Ich kann in meiner Eigenschaft als ÖJV-Vorsitzender an dieser Stelle nur allen herzlich danken, die zum Gelingen dieser Prüfung beigetragen haben, den Fährtenlegern, den Organisationshelfern, den PrüferInnen und nicht zuletzt den Gespannen, die sich dieser Prüfung stellten. Ich bin mir immer sicherer, dass wir hier eine längst überfällige Lücke im Bayrischen Jagdhundewesen geschlossen haben.
Dr. W. Kornder

Brauchbarkeitsprüfung

Gespanne, PrüferInnen und Helfer - zufrieden und glücklich nach getaner Arbeit!

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