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Zollernalbkreis (Baden-Württemberg) verzichtet 2008 auf Jagdsteuer
Auf Vorschlag des neuen Landrats Günther-Martin Pauli beschloss der Kreistag ab 2008 auf die Erhebung der Jagdsteuer zu verzichten.
In seiner Haushaltsrede begründete Pauli dies wie folgt:
Diese Bagatellsteuer ist längst nicht mehr zeitgemäß.
Eine ordnungsgemäße Jagdausübung liegt im Interesse der Land- und
Forstwirtschaft und dient dem Natur- und Umweltschutz.
Jäger übernehmen
- bei der Bekämpfung und Verhütung von Wildseuchen,
- beim Biotop- und Artenschutz
- und bei der Beseitigung von Unfallwild
Aufgaben, die andernfalls von der Öffentlichen Hand zu bewerkstelligen wären.
Wie bereits die SPD-Fraktion im vergangenen Jahr zu Recht dargelegt hat, üben heute gerade im Zollernalbkreis breite Bevölkerungskreise mit der Jagd eine Tätigkeit aus, die letztlich der öffentlichen Hand Aufgaben und Ausgaben erspart.
Lassen Sie uns mit dem Verzicht auf die Jagdsteuer gemeinsam ein Zeichen der Entbürokratisierung setzen, das gleichzeitig unserer Natur- und Umwelt in allen Städten und Gemeinden zu Gute kommt.
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